EXCEL-Lizenz auf dem Tablet (re-)aktivieren

Abbildung 1: Beim Öffnen der Erfassungsmaske in EXCEL erscheint dieses Fenster, welches die Lizenzproblem anzeigtund Sie auffordert, sich auf Ihrem Konto anzumelden (Möglichkeit 1).
Abbildung 2: In der Kopfzeile von EXCEL wird das gelbe Warnzeichen angezeigt.
Abbildung 3: In EXCEL 365 gehen Sie auf Datei / Konto und wählen "Aktivieren" oder "Anmelden".

Das IWU hat alle Tablet-PCs, die wir Ihnen für die Tiefenerhebung in ENOB:dataNWG zur Verfügung stellen, für die Laufzeit des Projekts mit allen notwendigen Software-Lizenzen ausgestattet, unter anderem auch mit einer Lizenz für Office 365 von Microsoft.

Im Zuge von Updates durch Microsoft entsteht offenbar die Notwendigkeit, diese Lizenz erneut zu aktivieren. Einige Kolleginnen und Kollegen haben wir per Fernwartung erfolgreich durch diesen Prozess navigiert. Das können Sie aber auch selbst tun, wenn Sie dieser Anleitung folgen. Sie vermeiden damit Probleme bei der Datenaufnahme vor Ort und Sie entlasten uns.

Die Zugangsdaten zu dem entsprechenden Microsoft-Account für Ihr Tablet erhalten Sie in einer getrennten eMail.

Grundsatz: Am Tag vor jedem Begehungstermin starten Sie bitte Ihr Tablet im WLAN und öffnen Sie testweise die Erfassungsmaske in EXCEL. Geben Sie ein, zwei Daten ein und betätigen Sie die Weiter- oder Zurück-Buttons einige Male.

Wenn alles einwandfrei funktioniert, sind Sie schon fertig! Manchmal werden auch langwierige Updates für Windows oder Office 365 installiert, was vor Ort hinderlich sein könnte.

Wenn es nicht funktioniert, gibt es drei Möglichkeiten (warum das so ist und ob das alle Möglichkeiten sind, entzieht sich leider unserer Kenntnis), wie sich das Lizenz-Problem äußern kann:

Möglichkeit 1: Nach dem Start von EXCEL erscheint ein Fenster in Abb. 1, das Sie auffordert sich anzumelden, um Office einzurichten. Ein Fenster mit der Anweisung "Office aktivieren" erscheint, in dem Sie den Namen des zu Ihrem Tablet gehördenden Microsoft-Accounts sowie das Passwort angeben. Nach kurzer Zeit wird die Meldung "Produkt aktiviert" angezeigt. Starten Sie EXCEL neu, das Problem sollte behoben sein.

Möglichkeit 2: Nach dem Start von EXCEL 365 erscheint in der Kopfzeile das kleine gelbe Warnzeichen wie in Abb. 2. Klicken Sie mit dem Cursor auf dieses Warnzeichen. Es sollte nun die Aufforderung folgen, sich im Microsoft-Account anzumelden. Tun Sie dies bitte und warten Sie kurz, bis die Aktivierung erfolgt ist. Dann starten Sie EXCEL neu, das Problem sollte behoben sein.

Möglichkeit 3: EXCEL startet, aber Sie können keine Daten eingeben und die Weiter- und Zurück-Buttons funktionieren nicht. Gehen Sie dann in EXCEL 365 auf Datei / Konto wie in Abb. 3. Wählen Sie wieder "Aktivieren" oder "Anmelden" und geben Sie Ihre Zugangsdaten zum Microsoft-Account ein. Warten Sie kurz und starten Sie dann EXCEL neu, das Problem sollte behoben sein.

Sollten dennoch Probleme auftreten, melden Sie sich bitte rechtzeitig vor der nächsten Begehung bei Julian Bischof (j.bischof(at)iwu.de 06151/2904-48).

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Raumkühlsysteme, zentrale und dezentrale Kälteerzeugung

In der Schulung sind wir auf die Kälteerzeugung und die Kälteübergabe in den Raum kaum eingegangen. Deshalb diese kurze Erläuterung zu korrekten Erfassung dieser Systeme.

Bei einem idealtypischen Ablauf der Tiefenerhebung haben Sie im einführenden Gespräch mit der Kontaktperson das Gebäude anhand der Grundrisspläne in 3 bis 5 wichtige Nutzungszonen unterteilt und jeweils einen typischen Raum festgelegt. In der folgenden Begehung nehmen Sie die energetisch relevanten Merkmale dieser Räume auf, unter anderem auch die Raumkühlsysteme sofern vorhanden.

Bei den Anlagen der dezentralen Kälteerzeugung sind Sie mit der Erfassung einer Nutzungszone fertig, wenn Sie im Blatt Exemplarischer_Zonenraum das Raumkühlsystem und die mittlere Soll-Temperatur im Kühlfall angegeben haben.

Bei Anlagen mit zentraler Kälteerzeugung müssen Sie darüber hinaus im Blatt Kälteerzeugung noch einige Angaben machen, manchmal auch im Blatt RLT-Anlage.

Im Erfassungstool im Blatt Exemplarischer_Zonenraum können Sie bei Raumkühlsystemen zwischen folgenden Optionen auswählen:

Raumkühlsystem

Kälteerzeugung

Zusätzliche Angaben

keins

Keine

Keine

6 / 12 °C

Zentral

In den Blättern RLT-Anlage und Kälteerzeugung

Ventilatorkonvektor

Zentral

Im Blatt Kälteerzeugung

Induktionsanlage

Zentral

In den Blättern RLT-Anlage und Kälteerzeugung

Kühldecke

Zentral

Im Blatt Kälteerzeugung

Bauteilaktivierung

Zentral

Im Blatt Kälteerzeugung

Kompaktklimagerät (Fenster, Wand)

Dezentral

Keine

Split-System - ein/aus

Dezentral

Keine

Split-System - stetig geregelt

Dezentral

Keine

Multi-Split-System - ein/aus

Dezentral

Keine

Multi-Split-System - stetig geregelt

Dezentral

Keine

VRF-System variabler Kühlmassenstrom

Dezentral

Keine

Dabei bedeutet die Bezeichnung 6 / 12 °C, dass eine zentrale raumlufttechnische Anlage mit der Luftbehandlungsfunktion Kühlung vorhanden ist, umgangssprachlich als „Klimaanlage“ bezeichnet, über die der Raum gekühlt wird. Üblicherweise werden Kühlregister in solchen Anlagen mit Kaltwasser von 6 / 12°C Vorlauf- bzw. Rücktemperatur betrieben, das Kaltwasser wird in einer zentralen Kälteanlage erzeugt.

Auch eine Induktionsanlage im Raum braucht Primärluft aus einer raumlufttechnischen Anlage und Kaltwasser aus einer zentralen Kälteerzeugung.

Raumkühlsysteme mit Kühldecke oder thermischer Bauteilaktivierung brauchen Kaltwasser aus einer zentralen Kälteerzeugung aber keine raumlufttechnische Anlage, um zu kühlen. Oft sind solche Systeme aber eingebunden in Klimatisierungskonzepte, die auch eine raumlufttechnische Anlage zur Frischluftversorgung beinhalten.

Alle anderen zur Auswahl stehenden Raumkühlsysteme erzeugen die Kühlenergie dezentral, also nahe an den gekühlten Räumen, z.B. in Splitgeräten. Entsprechend müssen keine zentrale Kälteerzeugung oder raumlufttechnische Anlagen eingegeben werden.

Beliebige Mischformen mit dezentralen Kälteerzeugern in den einen und Raumkühlsystemen mit zentraler Kälteerzeugung in anderen Nutzungszonen sind in der Praxis anzutreffen. Sie können im Erfassungstool zonenweise abgebildet werden.

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Raumheizsysteme, zentrale und dezentrale Wärmeerzeugung

Bei einem idealtypischen Ablauf der Tiefenerhebung haben Sie im einführenden Gespräch mit der Kontaktperson das Gebäude anhand der Grundrisspläne in 3 bis 5 wichtige Nutzungszonen unterteilt und jeweils einen typischen Raum festgelegt. In der folgenden Begehung nehmen Sie die energetisch relevanten Merkmale dieser Räume auf, unter anderem auch die Raumheizsysteme.

Bei den Anlagen der dezentralen Wärmeerzeugung sind Sie mit der Erfassung einer Nutzungszone fertig, wenn Sie im Blatt Exemplarischer_Zonenraum das Raumheizsystem und die mittlere Ist- / Soll-Temperatur im Heizfall angegeben haben.

Bei Anlagen mit zentraler Wärmeerzeugung müssen Sie darüber hinaus im Blatt Wärmeerzeuger noch einige Angaben machen, manchmal auch im Blatt RLT-Anlage.

Im Erfassungstool im Blatt Exemplarischer_Zonenraum können Sie bei Raumheizsystemen zwischen folgenden Optionen auswählen:

Raumheizsystem

Wärmeerzeugung

Zusätzliche Angaben

Heizkörper (90/70)

Zentral

Im Blatt Wärmeerzeuger

Heizkörper (70/55) [Standard]

Zentral

Im Blatt Wärmeerzeuger

Heizkörper (55/45)

Zentral

Im Blatt Wärmeerzeuger

Flächen-Heizung (55/45) [Standard]

Zentral

Im Blatt Wärmeerzeuger

Flächen-Heizung (35/28)

Zentral

Im Blatt Wärmeerzeuger

Luftheizung

Zentral

In den Blättern Wärmeerzeugung und RLT-Anlage

Elektrische Direktheizung

Dezentral

Keine

Elektrische Speicherheizung

Dezentral

Keine

indirekt beheizt

Zentral

Keine

Strahlungsheizung (Gas)

Dezentral

Keine

Dabei bezeichnen Heizkörper und Flächen-Heizung übliche Systeme der Wärmeübergabe an den Raum, die von einem zentralen Wärmeerzeuger versorgt werden. Bei dem System Luftheizung kann zusätzlich eine zentrale raumlufttechnische Anlage mit der Luftbehandlungsfunktion Heizung vorhanden sein, über die der Raum geheizt wird. Oder es gibt dezentrale Ventilatorkonvektoren, z.B. in Werkhallen, die – bei mehreren zusammengefasst, als einfache raumlufttechnische Anlage mit Heizregister in Blatt RLT-Anlage abgebildet werden können.

Verfügt eine Zone nicht über ein eigenes Raumheizsystem, liegt aber innerhalb der thermischen Gebäudehülle, ist indirekt beheizt zu wählen und ein Wert für die mittlere Raumtemperatur während der Heizzeit anzugeben. Ein Gebäude kann nicht nur aus Zonen bestehen, die indirekt beheizt werden.

Die anderen zur Auswahl stehenden Raumheizsysteme, elektrische Direktheizung bzw. Speicherheizung und Strahlungsheizung (Gas) erzeugen die Heizenergie dezentral, also nahe an den geheizten Räumen. Entsprechend müssen keine zentrale Wärmeerzeugung oder raumlufttechnische Anlagen eingegeben werden.

Beliebige Mischformen mit dezentralen Wärmeerzeugern in den einen und Raumheizsystemen mit zentraler Wärmeerzeugung in anderen Nutzungszonen sind in der Praxis anzutreffen. Sie können im Erfassungstool zonenweise abgebildet werden.

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Bericht zur Gebäudekurzanalyse für Gebäudeeigentümer

Bericht zur Gebäudekurzanalyse (Quelle: IWU)

Mit den Daten zum Gebäude, die Sie als Energieberater bei der Begehung vor Ort erheben, berechnen wir am IWU in einem automatisierten Prozess mit dem am IWU entwickelten TEK-Tool einen überschlägigen Energiebedarf. Die Kennzahlen der energetischen Qualität der Gebäudehülle und der technischen Anlagen und die Energiekennwerte stellen wir zusammen und vergleichen sie mit Referenz-Kennwerten. Daraus ergibt sich eine grobe energetische Bewertung des Gebäudes und seiner Teile.

Ein zusammenfassender Kurz-Bericht (siehe nebenstehende Abbildung) wird automatisch generiert. Der Gebäudeeigentümer erhält diesen als kleines Danke-schön für seinen Aufwand bei der Bereitstellung der erforderlichen Unterlagen und der Begleitung während der Begehung des Gebäudes.

Sehr wichtig sind uns dabei die Angaben zum gemessenen Energieverbrauch im Gebäude. Sollten diese Unterlagen nicht oder nur unvollständig bereit liegen, motivieren Sie bitte den Eigentümer nach Möglichkeit, diese Unterlagen nachzuliefern (siehe auch FAQ Unterlagen zum Gebäude liegen nicht vor).

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Vereinfachte Zuweisung der Bauteilkennwerte - Dämmstärke

Auszug aus dem Erhebungswerkzeug für die Tiefenerhebung: Bedarfserfassung/Gebäude
(Quelle: IWU)

Um den Energiebedarf der Gebäude, die Sie in der Tiefenerhebung erfassen, abschätzen zu können, brauchen wir Angaben über die Gebäudehülle und zwar Flächen und Bauteilkennwerte. Beides soll geschätzt werden. Das ist nicht einfach. Wir gehen so vor.

Für die Fassadenflächen geben Sie eine Anzahl oberirdischer Vollgeschosse, die mittlere Höhe und die Abwicklung der Außenfassade nach Haupthimmelsrichtungen ein. Daraus erstellen wir ein einfaches Geometriemodell.

Bei den Bauteilkennwerten sind die U-Werte der opaken Hüllenbauteile - Dach, Außenwand und Kellerdecke/-fußboden - wichtig. Dazu sollen Sie für den flächenmäßig überwiegenden Teil der Fassade u.a. die Dicke der Dämmung angeben, und zwar der gesamten Dämmung (das haben wir nach der Pilotphase geändert!). Aus dieser Information zusammen mit den baualterstypischen U-Werten (aus der Bekanntmachung des BMWi Regeln zur Datenaufnahme und Datenverwendung im Nichtwohngebäudebestand) bestimmen wir den aktuellen U-Wert auch für den Fall einer nachträglichen Dämmung.

Deshalb (siehe auch nebenstehende Abbildung):

  • Bei der Erfassung der Dämmstärke die gesamte Dämmung angeben!
  • Und den Flächenanteil an der Gesamtfassade, die der hier erfasste flächenmäßig überwiegende Fassadenanteil hat.

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Welches ist das zu untersuchende Gebäude? Sehr wichtig!

Typischer Gebäudesteckbrief einer komplexen Gebäudesituation (Quelle: IWU)

Fragen entstehen immer wieder zu dem zu untersuchenden Gebäudeumriss.

Sie erhalten als Energieberater, genauso wie der Gebäudeeigentümer, einen Gebäudesteckbrief (z.B. wie in nebenstehender Abbildung). Darauf finden Sie neben einem Foto und einigen Gebäudedetails einen Lageplan. In diesem sind die Gebäudeteile, die in der Tiefenerhebung zu untersuchen sind, mit jeweils einem Pin markiert, die Farbe der Rechtecke ist ohne Bedeutung.

Es ist sehr wichtig, dass Sie die Angaben, insbesondere Flächenangaben aber auch bauphysikalische Parameter auf den mit Pins markierten Umriss beziehen und nur auf diesen! Erklären Sie das bitte auch dem Eigentümer, damit er auf Ihre Frage auch korrekt antworten kann.

Der Umriss wurde in der ersten Erhebungsstufe, dem Screening, festgelegt anhand der Gebäudedefinition, die ENOB:dataNWG zugrunde liegt. Der Eigentümer hat in der vorgelagerten Breitenerhebung genau zu diesem Gebäudeumriss ein ausführliches Interview geführt. Ihre in der Tiefenerhebung gewonnenen zusätzlichen Daten müssen zu allen anderen Informationen über das Gebäude passen, sonst können wir die Daten leider nicht verwerten.

Wenn Ihnen der vorgegebene Gebäudeumriss fragwürdig erscheint oder der Eigentümer selbst die Sinnhaftigkeit in Frage stellt, dann klären Sie bitte zusammen mit dem Eigentümer, zu welchem Umfang das Interview geführt wurde. Hat der Eigentümer mit den Interviewern einen anderen Umriss vereinbart, dann erheben Sie bitte auch die Daten der Tiefenerhebung zu diesem veränderten Umriss, damit alles wieder zusammen passt. Vermerken Sie diese Änderung in einem Kommentarfeld des Erhebungswerkzeugs und teilen Sie uns diese wichtige Information bitte per eMail mit.

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Datenupload funktioniert auch nach mehrmaligem Versuch nicht

Es kommt leider ab und zu vor, dass der Datenupload auf den IWU-Server aufgrund einer schwankenden Internetverbindung oder einem generell langsamen Upload nicht funktioniert. Sie erhalten dann eine entsprechende Fehlermeldung. Eine bewährte Lösung für dieses Problem basiert auf der Nutzung von mobilen Daten 3G bzw. LTE mittels einen lokalen WLAN Hot-Spots ihres Smartphones. Dazu richten Sie bitte in Ihrem Smartphone einen lokalen Hotspot ein und verbinden das Tablet mittels WLAN mit diesem. Starten Sie dann den Upload-Vorgang erneut. Nun sollte es funktionieren.

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Was ist das Gebäude? Was ist der Verbrauch?

Beispiel für ein Gebäude bestehend aus zwei Gebäudeteilen und weiteren umliegenden Gebäuden, deren Verbrauch möglicherweise über einen Zähler abgerechnet wird. (Quelle: IWU)

Auch wenn es sich bei der Bausubstanz, die in der Tiefenerhebung begangen werden soll, um sehr unterschiedliche Gebäudeteile handelt, kann es sein, dass im Sinne unseres Projektes die Teile als ein Gebäude anzusehen sind. Und zwar immer dann, wenn die Gebäudeteile im Begehungssteckbrief mit einem Pin markiert sind. Ist das, wie in nebenstehender Abbildung beispielHaft dargestellt, der Fall, z.B. bei einer Produktionshalle mit zugehörigem Bürotrakt, dann bilden die mitunter sehr unterschiedlich aussehenden Gebäudeteile ein Gebäude.

Der Verbrauch muss zu diesem Gebäude erfasst werden.

Sollte neben den im Steckbrief mit Pins gekennzeichneten Gebäudeteilen noch weitere Gebäude einer größeren Liegenschaft, z.B. auf einem Firmengelände, über nur einen Zähler versorgt sein (z.B. in der Abbildung die mit 1, 2, 3 bezeichneten Gebäude), so werden diese nicht mit dem Pin markierten Gebäude einzeln oder zusammengefasst als zweites oder x-tes Gebäude aufgenommen. Ziel ist es, den Verbrauch des angegebenen Zählers auf Plausibilität prüfen zu können.

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Mehrere Wandaufbauten, Fenstertypen, ...

Es gibt Gebäude, bei denen die Gebäudehülle aus verschiedenen Wandaufbauten mit unterschiedlichen Dämmstärken, Fenstertypen, Fensterflächenanteilen etc. besteht. In diesem Fall beschreiben Sie bitte im Blatt Gebäude der Bedarfserfassung den überwiegenden Fassadenanteil.

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Rechnungsstellung

Rechnung für Tiefenerhebungen senden Sie bitte als PDF-Datei per Email an den GIH, Frau Wittmann-Ginzel (ginzel@gih.de) und CC an das IWU (tiefenerhebung@iwu.de). Als Rechnungsanschrift geben Sie bitte das IWU an:

Institut Wohnen und Umwelt GmbH
Rheinstraße 65

64295 Darmstadt

Bitte stellen Sie für jedes Gebäude eine eigene Rechnung und geben Sie unbedingt die Gebäude-ID  sowie Datum/Uhrzeit der Begehung an. Weisen Sie bitte das Honorar für die Datenerhebung und die Fahrtkosten getrennt aus. Für die Fahrtkosten geben Sie bitte die gefahrenen Kilometer (Hin- und Rückfahrt) an und multiplizieren Sie mit 1,- €/km. Die Mehrwertsteuer bitte getrennt ausweisen.

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Welches ist das zu untersuchende Gebäude?

Es gilt zunächst der Gebäudesteckbrief, den Sie mit den Unterlagen zur Begehung erhalten haben. Dort sind die Hausumringe, die das Gebäude bilden mit roten Pins markiert. Die zugehörigen Hausumringe können aber verschiedene Farben haben, je nachdem ob sie in der gezogenen Stichprobe waren oder einem Gebäude zugeordnet sind. Diese Gebäudedefinition ist relevant für die Hochrechnung der Stichprobe auf den Gesamtbestand in Deutschland und soll nach Möglichkeit nicht geändert werden.

Zu Beginn der Begehung ist als erstes mit dem Ansprechpartner vor Ort zu klären, worüber geredet werden soll. Dazu sollten Sie die Gebäudedefinition von ENOB:dataNWG erläutern. Nur wenn der Ansprechpartner vor Ort das Gebäude mit wichtigen Gründen anders definieren würde, muss über einen neuen Zuschnitt geredet werden. Das muss genau dokumentiert werden, sonst ist das Gebäude für die Auswertung nicht mehr brauchbar.

Bitte nicht eigenständig andere Gebäudedefinitionen anwenden, etwa die der EnEV, die auch nicht besonders präzise ist.

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Keine Fotos machen, keine Unterlagen mitnehmen!

Sie sollen wirklich keine Fotos in den Gebäuden machen! Wir können nicht mit jedem Eigentümer abklären, was in den Gebäuden schützenwert ist und was nicht. Deshalb wollen wir auch nicht, dass Sie Unterlagen aus dem Gebäude mitnehmen, etwa Grundrisse, in denen sensible Bereiche erkennbar sein könnten, oder Verbrauchsdaten, aus denen Mitbewerber Rückschlüsse auf die Effizienz einer Produktion ziehen könnten. Auch wenn das bei einem Kindergarten in der Regel kein Problem ist, ist es schwer aus der Ferne die Grenze zu ziehen. Deshalb gilt generell: Keine Fotos, keine Unterlagen mitnehmen!

Die Erhebung ist darauf ausgelegt, in kurzer Zeit und vor Ort möglichst viele Realdaten über ein Gebäude aufzunehmen, z.B. ob eine Außenwand schon gedämmt wurde oder nicht. Und das für viele Gebäude in einer repräsentativen Stichprobe. Das Neue ist, dass wir dann auf den Bestand aller Gebäude viel besser hochrechnen können als bisher, wo man auf Standard- und Durchschnittsdaten angewiesen ist. Im Einzelgebäude mag es dennoch zu deutlichen Abweichungen kommen zwischen Bedarf und Verbrauch.

Als Ausnahme wollen wir den Fall zulassen, dass der Eigentümer zum Begehungstermin keine Verbrauchsdaten vorliegen hatte. Da diese Daten aber für die geplanten Auswertungen der Tiefenerhebung von besonderer Wichtigkeit sind, kann der Eigentümer Ihnen diese Unterlagen bis spätestens eine Woche nach der Begehung per eMail zuschicken. Bitte übertragen Sie dann die Verbräuche in das Erfassungstool und löschen Sie alle Dokumente des Eigentümers.

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Tablet lädt Begehungsdaten nicht hoch

Gelegentlich kommt es vor, dass Ihr Tablet die in der Begehung eines Gebäudes erhobenen Daten nicht hochlädt auf den FTP-Server des IWU. Das kann an der am Einwahlpunkt vorhandenen Technik, dem Vertrag oder daran liegen, das andere Teilnehmer die Leitung ebenfall nutzen und auslasten.

Probieren Sie dann, die Daten zu einem späteren Zeitpunkt und/oder von einem anderen Internet-Anschluss noch einmal hochzuladen.

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Abbruch der Gebäudebegehung

Die Gebäudebegehung sollten Sie abbrechen, wenn

  • der Ansprechpartner des Eigentümers aus welchen Gründen auch immer nicht erscheint und auch keine Vertretung verfügbar ist,
  • der Zugang zum Gebäude bzw. zum überwiegenden Teil des Gebäudes nicht möglich ist.

Bitte informieren Sie uns (Frau Späck, IWU, 06151 / 2904-65) in diesem Fall umgehend. Wir werden dann einen neuen Termin vereinbaren, wenn das möglich ist.

Ihnen werden die zusätzlichen Fahrtkosten mit 1,- €/km erstattet.

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Unterlagen zum Gebäude liegen nicht vor: Verbrauchsdaten nachreichen!

Obwohl wir vom IWU aus die Gebäudeeigentümer eindringlich bitten und kurz vor dem Begehungstermin auch noch einmal daran erinnern, die erforderlichen Unterlagen zum Gebäude - also Angaben zum Verbrauch sowie Grundrisse und Ansichten - bereit zu halten, kommt es immer wieder vor, dass dies nicht der Fall ist. Bitte begehen Sie dann das Gebäude und nehmen die Bestandsdaten soweit wie möglich auf.

Da die Verbrauchsangaben für die Auswertung der Tiefenerhebung von großer Wichtigkeit sind, ändern wir die bisherige Vorgabe, dass keine Unterlagen aus dem Gebäude nach draußen gelangen sollen. Bitten Sie den Gebäudeansprechpartner, Ihnen die Verbrauchsangaben bis spätestens eine Woche nach der Begehung per eMail zukommen zu lassen. Sprechen aus Sicht des Gebäudeeigentümers wichtige Gründe dagegen, müssen wir leider auf diese Daten verzichten.

Bitte informieren Sie uns umgehend, wenn dieser Fall eintritt.

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WC-Abluftanlagen

Dezentrale Kleinanlagen wie WC-Abluft müssen nicht bei RLT-Anlagen erfasst werden.

Es sei denn, es gibt eine zentrale Abluftanlage, die alle WCs eines größeren Gebäudes entlüftet.Diese muss als RLT-Anlage eingegeben werden.

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Kühl- / Tiefkühllager

Auch wenn Energiebedarfe, die ausschließlich der Aufrechterhaltung eines industriellen oder gewerblichen Prozesses dienen, nicht Gegenstand der EnEV sind, erfassen wir in der Tiefenerhebung diese Energiebedarfe mit, wenn diese Prozesse im zu erfassenden Gebäude stattfinden und nicht getrennt gemessen werden.

Bereits zweimal hatten wir gewerblich genutzte Kühl- bzw. Tiefkühllager, die Teil eines größeren Betriebsgebäudes waren, in dem sich auch die Verwaltung und andere Nutzungszonen befanden, und wo der Stromverbrauch der Kälteerzeugung nicht getrennt gemessen wurde.  Ein solcher Fall soll wie folgt abgebildet werden:

  • Eine Zone Tiefkühllager oder einen anderen Produktionsprozess außerhalb der thermischen Hülle anlegen.
  • Den exemplarischen Zonenraum normal erfassen, bitte im Kommentarfeld auf die Besonderheit Tiefkühllager oder einen anderen industriellen Prozess hinweisen.
  • Den Endenergiebedarf für diese Kälteerzeugung abschätzen und unter Diverse Technik als sonstigen Großverbraucher erfassen.

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Stand der Erhebungen:

(11.04.2019)

Gescreente
Gebäudesituationen:
83.261

Breitenerhebungs-
relevante Gebäude:
40.912

Durchgeführte
Vollinterviews:
  2.526

Tiefenerhebungen:
      114