Projektinformation

Eine Zusammenfassung zum aktuelle Stand (31.03.2020) des Projekts Forschungsdatenbank Nichtwohngebäude finden Sie in dieser

Im Zwischenbericht zur Pilotphase sind erste Ergebnisse und die wichtigsten Kennzahlen zusammengefasst. Alle Methoden der auf einander folgenden anspruchsvollen Erhebungen funktionieren. Die nächste Herausforderung besteht darin, alle Abläufe in der Hauptphase um einen Faktor 25 nach oben zu skalieren!

Bereits die erste Erhebungsstufe von ENOB:dataNWG, das Screening, liefert interessante Strukturdaten zum Bestand der Nichtwohngebäude in Deutschland. Die Ergebnisse der ersten Hochrechnung der Screeningdaten finden Sie in dieser

Im Screening erfolgte neben der grundsätzlichen Einschätzung, ob es sich um ein Nichtwohn- oder ein Wohngebäude handelt, sowie der Ermittlung von Informationen zum Nutzer bzw. Eigentümer zusätzlich auch die Aufnahme weiterer Gebäudemerkmale:

Nichtwohngebäude-Studie 2017 (Breitenerhebung)

In der Nichtwohngebäude-Studie 2017 werden in bis zu 10.000 erhebungsrelevanten Nichtwohngebäuden Personen befragt, die Angaben zu Strukturmerkmalen und der energetischen Beschaffenheit von Gebäude und technischen Anlagen machen können. Mit dieser Studie wurde eines der führenden Marktforschungsinstitute Deutschlands, das IFAK Institut für Markt- und Sozialforschung, beauftragt.

Inzwischen ist die Pilotphase erfolgreich abgeschlossen, der Feldbericht liegt vor

Die wesentlichen Ziele hinsichtlich der Beteiligungsquote konnten erreicht werden, der umfangreiche Fragebogen wurde optimiert und funktioniert.

Auch die Hauptphase ist seit Ende September 2019 abgeschlossen, der Feldbericht liegt vor

Bis Ende Juni 2020 läuft eine Nachrecherche, die notwendig geworden ist, um Ausfallgründe eindeutig zuordnen zu können. Das ist für das Nonresponse-Modell wichtig.

Der Fragebogen kann hier herunter geladen werden:

Der Fragebogen wurde mit dem Ziel entwickelt, die im Projekt formulierten Forschungsfragen zu beantworten. Insbesondere sollen Strukturen im Bestand der Nichtwohngebäude in Deutschland erkennbar sowie der Stand und die Dynamik der energetischen Beschaffenheit dieser Gebäude in Gestalt von Modernisierungsraten und Modernisierungsfortschritt von Bauteilen, Gebäuden und Anlagen quantifiziert werden. Ein weiteres Ziel ist es, mit den Antworten der Befragten in Szenarien  den Energiebedarf in vereinfachten Berechnungsverfahren abschätzen zu können.

Ergänzend dazu wird in der dritten Erhebungsstufe, der Tiefenerhebung, auch der gemessene Verbrauch von Gebäuden erhoben. Damit werden Kalibrierungsfunktionen ermittelt.

Tiefenerhebung

Der Bundeskongress des GIH 2020 stand unter dem Motto: Rolle der Politik, Fördergeber, Energieberater und Gesellschaft bei der Energiewende. ENOB:dataNWG trägt zur Energiewende im Gebäudebestand durch die Verbesserung der Datenlage im Sektor der Nichtwohngebäude bei, wie schon in ähnlichen Primärdatenerhebungen im Wohngebäudebestand zuvor. Seit geraumer Zeit arbeitet das Projektkonsortium von  ENOB:dataNWG mit dem GIH-Bundesverband und etwa 50 Energieberatern bundesweit in der dritten Stufe der Erhebungen, der Tiefenerhebung, zusammen. Am 31.03.2020 konnte die Hauptfeldphase abgeschlossen werden, nach einigen Projektverlängerungen zwar, aber immerhin sind 450 Objekt in den Begehungen vor Ort erfasst worden. Michael Hörner stellte die Bedeutung der Tiefenerhebung im Projektdesign von ENOB:dataNWG vor, die Methoden und erste Ergebnisse.

Es werden nun eine Phase der Datenaufbereitung mit Plausibilisierungen und die Auswertungsphase folgen. Ziel ist es, Energiebedarfsprognosen zu verbessern, durch die Kalibrierung von Bedarfsberechnungen.

Zusammen mit dem GIH Bundesverband e.V. hat das IWU am 25.04.2017 ein Webinar veranstaltet. Thema war die AUfnahme energie-relevanter Daten von Nichtwohngebäuden mit dem Tool VSA 2.0. Dieses basiert auf dem TEK-Tool des IWU und ist speziell für die Erfassung einer Vielzahl von Gebäuden entwickelt worden. Derzeit läuft die Hauptphase der Tiefenerhebung. In der Tiefenerhebugn werden Daten zum Energieverbrauch, zur Nutzung sowie Parameter der Gebäudehülle und der technischen Anlage erhoben, um eine vereinfachte Berechnung des Energiebedrafs durchzuführen. Der Eigentümer erhält als kleines Danke-schön für seine Zuarbeit einen automatisert erstellten Bericht zur Gebäudekurzanalyse mit energetischen Kennzahlen des Gebäudes und einem Benchmark-Vergleich.

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Stand der Erhebungen:

(27.05.2020)

Gescreente
Hausumringe:
100.000

Gescreente
Gebäudesituationen:
89.831

Breitenerhebungs-
relevante Gebäude:
42.947

Verwertbare
Vollinterviews:
  5.113

Tiefenerhebungen:
      468